Glashütte – Raum für Gestaltung

Die Glashütte ist ein Jugend- und Gemeinschaftszentrum, das Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen den nötigen Raum für die Freizeitgestaltung, Bildung, die Umsetzung ihrer eigenen Projekte und Ideen anbietet, sowie bürgerliches Engagement ermöglicht.

Das Profil „Kultur“ mit den Schwerpunkten gestaltende und darstellende Kunst wird seit 2011 umgesetzt.
Das Konzept „Jugend- und Gemeinschaftszentrum“ wurde vom Jugendamt der Stadt Köln anerkannt.

Das Haus mit seinen ca. 2400 m² ist in verschiedenen Feldern tätig:

in der offenen Kinder- und Jugendsozialarbeit (Schwerpunkt),
im kulturellen Bereich (Theater, Kino, Atelier, Veranstaltungen, Musik, Medien, etc.).
Abgerundet werden die Angebote der Glashütte durch das Bistro die „ZahlBar“.
Im Zentrum von Porz, anliegend am Busbahnhof, ist die Glashütte ein Ort der Begegnung und Kommunikation, des bürgerschaftlichen Engagements, des künstlerischen Austauschs und der kulturellen Produktion – für alle Generationen und sozialen Schichten.

Kultur- und Sozialarbeit in der Glashütte will Freiräume für interessenbezogene Freizeitgestaltung junger wie auch älterer Menschen schaffen. Sie soll Orientierung und Hilfestellung bei der Verwirklichung individueller Lebensentwürfe bieten, denn nicht alle Menschen verfügen über die gleichen Voraussetzungen, Chancen und Möglichkeiten, ihre Biografie erfolgreich zu gestalten.

Inklusion im Jugend- und Gemeinschaftszentrum

„Inklusion ist wenn alle mitmachen dürfen, wenn keiner mehr draußen bleiben muss, wenn Unterschiedlichkeit zum Ziel führt, wenn Nebeneinander zum Miteinander wird und Ausnahmen zur Regel werden, wenn anders sein normal ist: „Das ist Inklusion“. (Aktion Mensch)”

Sie findet statt da alle Menschen jeglicher Einstellung, die andere Menschen weder verletzten noch gegen das Grundgesetz verstoßen, Bildungsgrad, körperlicher Verfassung, jeglichen Alters, etc. die Glashütte nutzen.

  • durch Barrierefreiheit.
  • durch eine behinderte gerechte Sanitäranlage.
  • durch ehrenamtliche Mitarbeit von Jugendlichen mit und ohne Behinderung bei der ZahlBar (Catering, Bistro und Jugendtheke).
  • durch die Möglichkeit ein Praktikum in vielen Bereichen der Einrichtung zu absolvieren, vorrangig im Bistro, im offenen Bereich und im Infobüro (in Zusammenarbeit mit Förderschulen).
  • durch die Möglichkeit Erwachsenen den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt mittels vorhandener Beschäftigungsstellen in der Glashütte anzubieten.
  • durch verschiedene Angebote in der Glashütte die im Sinne eines Gemeinschaftszentrums die Begegnung und das gemeinsame Handeln der Generationen fördert.
  • durch Nutzer des Hauses wie Theater Impuls deren theaterpädagogische Arbeit Kooperationen mit Förderschulen beinhaltet.
  • durch Beteiligung an Projekten und Angeboten.

Kultur als Methode

Die Vielfältigkeit der Arbeitsfelder eröffnet uns eine hohe Methodenvielfalt. Die in Bezug auf die Nutzer offen gehaltenen Angebote, wie der Sonntagsbrunch oder Feste sind überwiegend sparten- und generationsübergreifend konzipiert. Dadurch bleibt “soziales Lernen” nicht auf die peer group beschränkt. In den zahlreichen, bereichsübergreifenden Projekten wenden wir Kultur als Methode sozialer Arbeit an, was insbesondere den Zugang zu Menschen in Problemsituationen erleichtert, oft auch erst ermöglicht. Wir sind der festen Überzeugung, dass unser gesellschaftliches Zusammenleben von Respekt und gegenseitiger Achtung, Toleranz, Teilhabe und Chancengleichheit getragen sein muss. Auf dieser Grundlage übernehmen wir Verantwortung in unserem Gemeinwesen und in der Region – initiieren, fördern, betreiben und vernetzen soziale und kulturelle Projekte.

Das Musik- und Medienprojekt „ARTikulation“, das Kinder- und Jugendforum „mixed up“ sind Ausdruck selbst bestimmter und selbst organisierter Arbeitsformen.

In verschiedenen Workshop- und Projektangeboten, des Kunstateliers sowie einem Kino oder dem Tanztee können Besucher selbst aktiv werden und Kultur unterschiedlicher Genres genießen. Anliegen der Glashütte ist dabei die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit sowie der generationsübergreifenden Kulturarbeit.